Mona Bien.

Pizza & Bier – Fragen & Antworten

Pünktlich um 19:00 Uhr klingelt es an der Bürotür. Die Pizza ist da. Super, denn die Tester sind schon hungrig und wir an den 14 Teststationen warten schon gespannt auf das Feedback, das die Tester uns heute zu unseren Ideen und Konzepten geben werden. Willkommen beim Usability Testessen.

Begrüßung

Was Pizza mit Antworten zu tun hat? Eine Menge!

Wenn man an Usability-Tests denkt, kommen einem schnell Bilder von Eyetrackern, der Suche nach Testpersonen und vielen Daten zum Auswerten in den Sinn. Testen kann je nach Aufbau Geld und Zeit kosten. Aber es geht auch anders. Wie Studien zeigen reichen bereits 5 Testpersonen, um die meisten Usability-Hürden ausfindig zu machen. Wer gar nicht testet verbaut sich eine Chance – den ‚zero users give zero insights’.

Das Usability Testessen bietet eine Plattform, um Tester und Teststationen unkompliziert zusammenzubringen. Dabei kann jeder sich anmelden und etwas zum Testen mitbringen. In einem lockeren Rahmen bei Pizza & Bier (oder einem Softdrink) starten dabei die Tester, um in 6 Runden 6 verschiedene Teststation zu besuchen und ihr Feedback und ihre Antworten zu geben.

Unsere Teststation

In 12 Minuten testen? Welche Fragen stelle ich bloß?

Wie der Zufall es will, hatten wir als Gastgeber auch etwas zum Testen mit im Gepäck. Bei uns intern aber auch in zwei Kundenprojekten – landete das Thema Bewerber-Ansprache bei uns auf dem Tisch. Warum also nicht die Fragen in unseren Köpfen an die Nutzer weitergeben?

Im Vorfeld des Testes haben wir uns ausführlich vorbereitet: Viele Fragen aufgeschrieben, einige aufgrund der absehbar kurzen Zeit von 12 Minuten pro Tester wieder gestrichen, zwei Webseiten bestimmt, die wir den Nutzer zeigen wollten. Gleichzeitig haben wir uns aber auch vorgenommen, möglichst viel von den Nutzern mitzunehmen und flexibel auf das, was kommt, zu reagieren.

Eine gute Entscheidung, denn jeder Nutzer ist anders. Letztlich haben wir gemerkt, dass es gut ist, die Tester einfach am lebenden Objekt loslegen zu lassen, zuzuhören und kontextbezogen unsere Fragen zu stellen. So kamen wir schnell in Gespräche, die nicht nur unsere Fragen beantworteten, sondern in denen wir auch weiteres Feedback einsammeln konnten.

Straffes Programm. Was bringt es?

6 Testpersonen und jede Menge beschriebene Zettel später können wir sagen, es lohnt sich. So schnell der Abend vorbei ging, so vielfältig und interessant waren auch die Ergebnisse.

Manchmal sind es Kleinigkeiten, manchmal hakt es schon an der Grundidee. Frühzeitig auf den Nutzer zuzugehen und konkret zu fragen, was er davon hält, hilft Fallstricke zu umgehen. Voraussetzung ist natürlich das Feedback aufzunehmen und einzuarbeiten. Damit legen wir jetzt auf jeden Fall los.

Und sonst? Wir sind auf jeden Fall beim nächsten Testessen wieder mit dabei. Sowohl als Tester als auch als „Fragensteller“ haben wir eine Menge gelernt und viele interessante Gespräche geführt. Kurzum es hat Spaß gemacht. Dafür einen großen Dank an alle, die dabei waren und einen noch Größeren für die super Organisation!

 
 

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